Wiesbaden ist die Landeshauptstadt und nach Frankfurt/Main die zweitgrößte Stadt Hessens. Mit seinen südlichen Stadtteilen liegt Wiesbaden am rechten Rheinufer, gegenüber Mainz, der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz, mit der Wiesbaden ein bundesländerübergreifendes Doppelzentrum bildet.

Die Stadt besitzt zahlreiche Thermal- und Mineralquellen, die schon die Römer veranlasste, um 6 bis 15 n. Chr. eine Befestigungsanlage in der Nähe zu errichteten. Die im Jugendstil erbaute Kaiser-Friedrich-Therme wurde auf römischen Bädern errichtet. Die meisten Gebäude der Wiesbadener Innenstadt sind zwischen ca. 1850 und 1914 entstanden. Die historische Innenstadt, mit dem Staatstheater und dem Kurhaus, in dem sich heute Festsäle und die Spielbank befinden, ist im Vergleich zu anderen Städten in der Region sehr gut erhalten und gilt als einmaliges Kulturdenkmal.

Der heutige Riesling Weinanbau, damals Staatsweingut, am Neroberg wurde im Jahr 2011 durch eine Spende des Wiesbadener Magistrats um weitere 70 Riesling-Rebstöcke vervollständigt.

Übrigens: Der Kreuzberger Wein „Kreuzneroberger“ hat hier seinen Ursprung und verdankt ihm seinen Namen.

Die Partnerschaft zu Wiesbaden ist geprägt von jährlichen intensiven Begegnungen im Jugendsport zwischen Wiesbadener Sportvereinen und Sportvereinen aus dem Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Konzerte von Chören aus der jeweils anderen Partnerkommune finden großen Anklang. Ausstellungen auf dem Gebiet der Malerei, der künstlerischen Handpressen und der Fotografie bringen Begegnungen zwischen den Künstlern und interessierten Bürgern.

Die Stadt Porta Westfalica hat ihren Namen durch ihre geographische Lage (westfälische Pforte). Sie liegt am Durchbruch der Weser, zwischen Wiehen- und Wesergebirge, im Kreis Minden-Lübbecke und im Einzugsgebiet der Städte Bad Oeynhausen sowie der Kreisstadt Minden. Das Durchgangstal der Weser durch die Porta Westfalica wurde 2006 als Nationales Geotop ausgezeichnet.

Die Stadt Porta Westfalica besteht aus 15 ländlich geprägten Kleingemeinden, die 1973 durch eine Gebietsreform zusammengeschlossen wurden.

Markant für Besucher und ein beliebtes Ausflugsziel ist das Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf dem Wittekindsberg. Es wurde zu Ehren Kaiser Wilhelm I erbaut.

In der denkmalgerecht wieder errichteten Ringterrasse nach historischem Vorbild befindet sich ein modernes Besucherzentrum.

An sechs Stationen taucht der Besucher intensiv in die Geschichte des 88 Meter hohen Monuments und seiner Umgebung ein:

Von den Römern in Germanien über Preußens Pathos bis zum Elend der Zwangsarbeiter während des Zweiten Weltkrieges in den Stollen direkt unter dem Monument. Blickfang der 270 qm großen Präsentation ist die Panoramawand mit 33 Einzelszenen zu kulturellen Ereignissen der Region.

Am 30.08.1968 kamen das Amt Hausberge und der Bezirk Berlin-Kreuzberg darin überein, im Rahmen einer Partnerschaft einen Austausch zu pflegen. 1973 wurde die Partnerschaft dann auf die Stadt Porta Westfalica übertragen.

Die Partnerschaftsbegegnungen zwischen den Bürger/-innen finden insbesondere in den Bereichen des Jugendsports, dem Zeigen von Kunst-Ausstellungen und den Besuchen von Bürger/-innen jeglichen Alters in der jeweils anderen Partnerkommune statt.

Der Kreis Bergstraße liegt inmitten der Wirtschaftsräume Rhein-Main im Norden und Rhein-Neckar im Süden. Er ist ein Landkreis im hessischen Regierungsbezirk Darmstadt. Nachbarkreise sind die nördlichen Landkreise Groß-Gerau und Darmstadt-Dieburg, der Odenwaldkreis im Osten, der baden-württembergische Rhein-Neckar-Kreis im Süden und der Stadtkreis Mannheim. Im Westen bildet der Rhein die natürliche Grenze zu Rheinland-Pfalz. Namensgebend ist die Bergstraße, eine touristische Route, die von Darmstadt nach Süden, bis nach Wiesloch in Baden-Württemberg führt. Der nördliche Teil dieser Strecke führt durch den Kreis Bergstraße.

Die breite Palette der Bildungseinrichtungen, die vielfältigen Freizeit-, Vereins- und Kulturangebote, das soziale Umfeld und nicht zuletzt die reizvolle und sagenumwobene Landschaft machen die Lebensqualität im Kreis Bergstraße aus. Als familienfreundlicher Kreis sind flächendeckende Konzepte für Betreuung, Bildung und Erziehung wichtige Handlungsfelder von Politik und Verwaltungen. Das 2.000 Quadratkilometer große Gebiet des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald reicht vom Rhein im Westen, bis zum Spessart und dem Bauland im Osten sowie von der Mainebene im Norden, bis zum Neckar im Süden. Beliebt ist auch der 124 Kilometer lange „Nibelungensteig“, der als Wanderweg den Kreis durchzieht.

 

Eine Städtepartnerschaft zwischen dem Kreis Bergstraße und dem Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg besteht seit 1969.

Sie ist vor allem gekennzeichnet durch die Begegnungen von Bürger/-innen aus dem Odenwald und dem Berliner Bezirk im Bereich Jugendsportbegegnungen und vor allem durch den Austausch von Ausstellungen der bildenden Kunst und der Geschichte.

Felsenmeer

Ingelheim am Rhein liegt in Rheinland-Pfalz, im Landkreis Mainz-Bingen. Die Stadt bezeichnet sich, aufgrund ihres überwiegenden Rotweinanbaus, als „Die Rotweinstadt“. Das Gebiet um Ingelheim wurde bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt und bietet einen Reichtum an historischen Sehenswürdigkeiten, darunter die von Karl dem Großen erbaute Kaiserpfalz, die Burgkirche oder den Bismarckturm als Wahrzeichen der Stadt.

Ingelheims berühmtester Sohn ist der 1488 geborene Kosmograph Sebastian Münster, Mitautor der Kosmographie, einer historisch-geographischen Beschreibung der Welt.

Interessant ist auch das Johanna von Ingelheim als Inspiration für die angebliche Päpstin Johanna, im Roman „Die Päpstin“, von Donna W. Cross gilt. In Ingelheim finden sich jedoch keinerlei konkrete Spuren dieser Frau.

Als landschaftliche Besonderheit hat Ingelheim seine, unter Naturschutz stehenden, Kalkflugsanddünen zu bieten.

Die Städtepartnerschaft zu Friedrichshain-Kreuzberg besteht seit 1971. Die bezirkliche Musikschule hat im Rahmen der Europakonzerte der Musikschulen aus den nationalen und internationalen Partnerschaften Ingelheims schon mehrmals an Konzerten in Ingelheim erfolgreich teilgenommen und viele Kontakte zu den Mitkonzertanten geknüpft. Besonders der Kontakt zu den Ingelheimer/-innen ist intensiv gewachsen.

Seit Jahren war die Musikschule unseres Bezirks mehrmals zu Gast in Ingelheim. Ebenfalls war die Musikschule Ingelheim Gast der Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg zu einem gemeinsamen Workshop/Konzert (Projekt „Zelle 12“) in Berlin.

 

 

 

 

 

 


Aus Anlass des 40-jährigen Städtepartnerschafts-Jubiläums hat die Stadt Ingelheim dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg 200 junge Rebstöcke der Spätburgunderrebe zur Blutauffrischung der seit 1970 angebauten Weinreben am Kreuzberg gespendet, die im Frühjahr 2012 angepflanzt wurden.

Der Landkreis Limburg-Weilburg ist eine Gebietskörperschaft im Regierungsbezirk Gießen im Land Hessen und liegt in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main zwischen den Städten Frankfurt am Main und Köln/Bonn. Kreisstadt ist Limburg an der Lahn.

Die ältesten Städte im Landkreis sind Hadamar (gegr. 832), Weilburg (gegr. 906), Limburg (gegr. 910) und Bad Camberg (gegr. 1000). Daneben sind als Sehenswürdigkeiten der weltbekannte Limburger Dom, die durch den Landkreis fließende Lahn und ihre Flusslandschaft, der Westerwald im nördlichen Teil des Landkreises sowie der Taunus im Süden zu nennen. Das Limburger Becken bildet mit seiner Boden- und Klimagunst eine der ertragreichsten Agrarlandschaften Hessens und hat darüber hinaus als günstiger Lahnübergang seit dem Mittelalter hohe verkehrsgeographische Bedeutung

Seit langem besteht eine enge, von lebendiger Aufgeschlossenheit geprägte Freundschaft zwischen dem Landkreis und dem Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Im Mai 1962, wenige Monate nach dem Mauerbau, fuhren Vertreter des früheren Oberlahnkreises an die Spree, um dort ihre Solidarität mit den Menschen aus der geteilten Stadt zu bekunden. Sie übernahmen in Kreuzberg die Patenschaft für ein Kinderheim in der Hagelberger Straße, das fortan “Weilburger Land” hieß. Damit legten sie den Grundstein zur offiziellen Partnerschaft, die im März 1980 in Berlin und Limburg feierlich begründet wurde. Was diese Partnerschaft besonders auszeichnet sind die vielfältigen persönlichen Bindungen und Kontakte zwischen Vereinen und Schulen, Sportlern, Staatsbediensteten etc. aus Limburg-Weilburg und Friedrichshain-Kreuzberg.

Seit 1990 besteht die offizielle Städtepartnerschaft zu Kiryat Yam in Israel. Die Pflege der kommunalen und menschlichen Beziehungen wird vom Partnerschaftsverein Friedrichshain-Kreuzberg e. V. unterstützt.

Kiryat Yam liegt an der Mittelmeerküste, etwa 12 km nördlich von Haifa im gleichnamigen Distrikt. Zusammen mit einigen anderen Städten bildet sie den Ballungsraum Krajot.

Eine schöne Strandpromenade ist bereits zur Freude der Bürger von Kiryat Yam eröffnet worden. Von dort aus blickt man abends beim Flanieren auf die von Licht überflutete Bucht von Haifa und auf das

Karmelgebirge. Die zahlreichen Cafés und Restaurants bringen Einheimischen und Besuchern die Vielfalt der israelischen kulinarischen Kultur näher. Und Kiryat Yam hat noch vieles mehr zu bieten.

In Israel sagt man in Haifa werde gearbeitet, in Tel Aviv gelebt und in Jerusalem gebetet. In Kiryat Yam wird musiziert. Hier gibt es ein

Konservatorium und ein bemerkenswertes Jugendorchester. Vielleicht war es die Musik, die in diesem Sommer eine Meerjungfrau an die Küste von Kiryat Yam gelockt haben soll. Viele wollen sie gesehen haben und eine beachtliche Belohnung für einen Nachweis ihrer Existenz ist ausgesetzt worden. Möge diese Meerjungfrau zum Wahrzeichen einer offenen und gastfreundlichen Stadt werden, die Jahrtausende alte Mittelmeer-Traditionen und modernes Leben verbindet. Im Mai 2011 besuchte der Bürgermeister unsere Partnerstadt Berlin und nutzte die Gelegenheit zu einem Austausch mit dem Bezirksamt. Die Partnerschaft wurde in den letzten Jahren intensiviert.

 

Der Israel-Austausch der Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg geht weiter voran. Was im Jahr 2009 während eines Besuches einer Gruppe aus der Partnerstadt Kiryat Yam in Friedrichshain-Kreuzberg begann, entwickelte sich zu einer langfristigen Partnerschaft zwischen dem Konservatorium und der Musikschule der beiden Orte.

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