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Tod von Gerhard Goihl
Liebe PV-. Vorstandsmitglieder, mich hat die Nachricht vom Tod von Gerhard Goihl über seine Lebensgefährtin Sabine Maar erreicht. Gerhard ist am 31. Januar 2026 im 88. Lebensjahr verstorben. Für manche von Euch mag diese Nachricht überraschend kommen. Wer jedoch im Laufe des letzten Jahres näher mit ihm in Kontakt stand, konnte erahnen, dass es auf Grund seines sich verschlechternden Zustandes rapide mit ihm bergab ging. Ich habe ihn im Laufe der letzten Monate ab Oktober bis in den Januar d.J. noch einige Male besucht. Geistig war er bis zuletzt gut drauf, Körperlich war der Verfall immer deutlicher zu verspüren. Er litt u.a. an fortschreitenden Prostata-Krebs. Ende Januar musste er ins Krankenhaus; anschließend war ein Hospizplatz vorgesehen, da er zuhause nicht mehr gepflegt werden konnte. Nun ist er von seinem Leiden erlöst worden und ein langjähriges Siechtum ist ihm erspart geblieben. Gerhard Goihl hat seinen Weg zu unserem PV aus eigenen freien Stücken gefunden. Er ist seit Juli 2007 Mitglied unseres Vereins gewesen. Von Berufung war er dem journalistischen Gewerbe verhaftet, von Beruf war er Versicherungsmakler insbesondere, was die Ver- und Absicherungen im Kunstbetrieb betraf. Schon vor der Mitgliedschaft zu uns haben wir über ihn günstig unseren diversen Ausstellungen (Malerei, Bildhauerei, Fotos u.a.m.) Transport und ausstellungsmäßig in den Partnerkommunen und im Bezirk günstig versichern lassen können. Gerhard war ein durch und durch gebildeter Mensch und kulturell vielfältig über die Jahrzehnte hinweg unterwegs. Besonders die Berliner Malerei-Szene ("die Berliner Malerpoeten", die Kreuzberger Handpressen, "Der Leierkasten" um Kurt Mühlenhaupt, "Die Kleine Weltlaterne" um Herta Fiedler in der Kohlfurter Straße, das Künstler-Flair um Hugo Hoffmanns "Atelierhandpresse" u.a..m) war sein privates Metier. Sein größter Traum von einem eigenen Kindertheater in Kreuzberg blieb - aus finanziellen Gründen - zeit seines Lebens unerfüllt. Auch wir als PV konnten im dabei nicht helfen, weil dies auch unseren Rahmen über alle Maßen gesprengt hätte. Gerhard war über etliche Jahre unser Vorstandsmitglied und dort für den kulturellen Bereich als Nachfolger von Günter Kokott zuständig und tätig, bis es gesundheitlich nicht mehr ging. Er war ein herzensguter Mensch und mir über die Jahre ein guter Freund geworden. Nun ist er gegangen. Er möge in Frieden leben und uns "von Wolke 7" weiterhin gewogen bleiben. Gerhard Goihl wird am Donnerstag, dem 19. Februar 2026 um 12:00 Uhr auf dem Luther- und Kreuz-Kirchhof in 12249 Berlin-Lankwitz, Malteserstraße 113 - 121 bestattet. Anna Maria kann aus anderen terminlichen Gründen nicht kommen. Ich werde jedoch ihm das letzte Geleit geben. Wer es mir gleich tun will, möge sich mir vor Ort anschließen, um seiner zu gedenken. Diese Gedenkworte sind mit der Vorsitzenden telefonisch abgesprochen. Anna Maria wir darüber hinaus eine Trauerkarte an Gerhard Goihls Lebensgefährtin richten. Im Sinne von Gerhard ist es, anstelle von Blumen eine Geldspende an "Ärzte ohne Grenzen" e.V. (IBAN: DE72 3702 0500 0009 7097 00) zu überweisen. Außerdem bitte ich Euch, diejenigen vom Tod und dem Beerdigungstermin zu unterrichten, von denen Ihr es wisst, dass sie Gerhard Goihl gut kannten und von denen ich nichts weiß. Herzlichen Dank! Anna Maria Naumann Norbert Michalski

Vorwort
Chronik des Partnerschaftsvereins Friedrichshain-Kreuzberg (1986 bis 2025) Die vorliegende Chronik dokumentiert die Entwicklung und die Ereignisse des Partnerschaftsvereins Friedrichshain-Kreuzberg seit seiner Gründung im Jahr 1986. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Begegnungen der Bürger und Bürgerinnen der Partnerstädte und -kreise jeglichen Alters, Geschlechts, Glaubens und jeglicher Couleur und auch der jeweiligen Kultur mit denen aus dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg zu unterstützen, programmatisch zu planen, zu organisieren und (mit-)zu finanzieren und diese Begegnungen in der Landeshauptstadt Wiesbaden (Partnerschaft seit 1964), in Porta Westfalica (Partnerschaft seit 1968), im Kreis Bergstrasse (Partnerschaft seit 1968), in Ingelheim am Rhein (Partnerschaft seit 1971) und im Landkreis Limburg-Weilburg (Partnerschaft seit 1980) sowie aus Kiryat Yam/Haifa-Israel (Partnerschaft seit 1990) und in Berlin und Umgebung zu ermöglichen. Sie spiegelt die vielfältigen Begegnungen, kulturellen Austauschprogramme und besonderen Jubiläen wider, die in den letzten Jahrzehnten das Miteinander der Partnerstädte geprägt haben. In den Jahren seit der Gründung haben sich zahlreiche Freundschaften und Netzwerke entwickelt, die nicht nur den Austausch zwischen den Städten fördern, sondern auch das Verständnis für kulturelle und gesellschaftliche Unterschiede vertiefen. Die chronologischen Einträge beleuchten herausragende Veranstaltungen, bedeutende Besuche und Projekte, die sowohl lokal als auch international durchgeführt wurden. Diese Chronik ist nicht nur eine Rückschau, sondern auch eine Würdigung des Engagements aller Mitglieder des Vereins, die durch ihre Leidenschaft und ihr Engagement dazu beigetragen haben, die Partnerschaft lebendig und erfolgreich zu gestalten. Sie soll als Inspiration für zukünftige Generationen dienen, die den Geist der Zusammenarbeit und des interkulturellen Dialogs weitertragen, und als Dokument der vielfältigen Aktivitäten, die den Partnerschaftsverein Friedrichshain-Kreuzberg zu dem gemacht haben, was er heute ist. Darüber hinaus bieten die veröffentlichten Annalen des Vereins https://www.pv-friedrichshainkreuzberg.de/home eine weitaus ausführlichere Dokumentation mit allen Einzelheiten zu den Veranstaltungen, Projekten und Errungenschaften. Diese umfassende Sammlung von Informationen und Bildmaterial ergänzt die Chronik und bietet interessierten Lesenden einen tiefen Einblick in die Tätigkeit des Vereins und die Entwicklung der Partnerschaft im Detail.







