
Friedrichshain-
Kreuzberg





Wiesbaden
Porta Westfalica
Bergstrasse
Ingelheim
Limburg-Weilburg

Herzlich
Willkommen
Schöne Frühlingszeit


Begrüßung durch Kobi

Neue Informationen

Obstwein, Volksfest, Festumzug
Am 25. April startet das Baumblütenfest in Werder (Havel). Rund 30 Höfe erwarten ihre Gäste. Von Silvia Passow Am Samstag, 25. April, bis Sonntag, 03. Mai werden in Werder an der Havel wieder die Baumblüten gefeiert. Denn ohne Obstbaumblüte keine Früchte, ohne Früchte keine Ernte und damit auch kein Obstwein. Und für diese ist die Havelstadt weit über ihre Grenzen bekannt. Wenn die Obstbäume blühen, wird die Luft auch wärmer, der Frühling kommt und zeigt sich von seiner schönsten Seite. Das Baumblütenfest läutet die warme Jahreszeit ein. Bereits 1879 feierte man in Werder das erste Baumblütenfest. In diesem Jahr steht das 147. Baumblütenfest an. Am Vorabend wird beim Baumblütenball die Baum-blütenkönigin gekürt. Diesmal wird Sabine Ritschel aus Phöben diese Ehre zuteil. Landidyll beim Obstbauern Das erste Wochenende gehört den Obstbauern der Region. Rund 30 Höfe erwarten die Gäste, servieren Kuchen und natürlich ihre Obstweine. Hier gibt es auch schon mal die ein oder andere Überraschung zu kosten. Waren vor einigen Jahren überwiegend Erdbeer- und Kirschwein zu verkosten, findet man nun vermehrt auch ausgefallene fruchtige Varianten, wie Schlehenwein, Birne-Quitte oder Rhabarber. Vielerorts gibt es die Schätze im Glas auch als Saft, ohne Alkohol. Auf dem Obstpanoramaweg lassen sich viele der Höfe erlaufen oder mit dem Fahrrad bewältigen. Bequem ist die Blütenrundfahrt mit dem Hop-on/Hop-off-Bus. Hier hat man nun die Qual der Wahl: Lustiges Landleben mit Live-Musik und Schafen unter Obstbäumen, wie zum Beispiel auf dem Biohof Werder? Oder mit erholsamem Ausblick vom Telegraphen-berg bei Giese's? Der Blütenbus fährt alle 20 Minuten, Start und Endstation sind der Bahnhof Werder. Alternativ kann auch am Werderaner Tannenhof geparkt werden. Für den Blütenbus zahlen Erwachsene zehn Euro, Kinder zwischen sechs und 14 Jahren fünf Euro. Bitte beachten: Der Obstpanoramaweg ist für den Autoverkehr gesperrt. Hunde dürfen mit, müssen aber angeleint bleiben und einen Maulkorb tragen. Laufen, Party, krähende Hähne Der sportliche Teil des Baumblütenfestes findet am Sonntag, 26. April, statt. Um 9 Uhr heißt es hier: Sportschuhe klar machen zum traditionellen Baumblütenlauf. Mitlaufen dürfen alle ab sechs Jahren, gelaufen wird im Werderaner Stadtwald. Der erste Startschuss fällt um 10 Uhr, eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter www.baum-bluetenfest.de. Wem das zu ruhig ist, der kommt bestimmt vom 1. bis 3. Mai auf seine Kosten. Denn dann wird auf drei Bühnen und am Partytower gefeiert. Es locken verschiedene Fahrgeschäfte auf dem Rummel am Hartplatz, Karussell und Autoscooter sind bereits ab Mittwoch geöffnet. Auch der Familienbereich auf der Insel am Mühlenberg-Ufer kann bereits ab Mittwoch besucht werden. Dort stehen Riesenrad und Achterbahn sowie ein 7D-Ki-no. Neben dem Programm in Werder öffnen auch wieder die Obsthöfe der Region ihre Tore. Und auch der Baumblütenbus fährt wieder die Höfe ab. Laut wird's auch beim traditionellen Hähnekrähen am 1. Mai. Der Rassegeflügelzüchterverein Hoffnung 1948 Werder (Havel) e.V. stellt im Derwitzer Hofladen (Derwitzer Weg 1) Hähne verschiedener Rassen vor. Im Mittelpunkt steht dabei auch die Frage, welcher Hahn wird in der Stunde zwischen 10 und 11 Uhr am häufigsten krähen. Am Samstag, 2. Mai, beginnt der Tag in Werder mit dem Baumblütenumzug. Schulen, Vereine und Institutionen aus Werder fahren mit selbstgestalteten Festwagen durch die Stadt. Begleitet werden sie von dekorierten Traktoren und geschmückten Autos. Der Festumzug startet in der Moosfennstraße, führt durch die Brandenburger Straße bis zur Straße unter den Linden, biegt in die Potsdamer Straße ab und löst sich südlich der B1 auf. An der Wegstrecke stehen und jubeln ist ausdrücklich erwünscht. Straßensperrungen in der Stadt Sonntag, der 3. Mai, ist auch Werder-Tag. Noch einmal zeigen die Vereine aus dem Ort, was sie alles können und stemmen. Von 11 bis 14 Uhr lockt der Rummel mit vergünstigten Fahrpreisen. Während des Baumblütenfestes kommt es im Stadtgebiet zu diversen Straßensperrungen. Empfohlen wird die Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr. Auf der RE1 setzt die Odeg zusätzliche Züge zwischen Berlin und Werder (Havel) ein. Aus Potsdam lässt sich Werder gut mit der Buslinie 631 erreichen. Reizvoll ist die Anreise mit den Schiffen der Weißen Flotte Potsdam.
Wo das „Kreuzberger Blut“ fließt
1.Geschichten und Orte: Wo das „Kreuzberger Blut“ fließt a) Die Körtestraße – Herz des Kiezes •Viele Läden in der Körtestraße existieren seit über 20 Jahren. Die Inhaber:innen – oft selbst Migrant:innen oder langjährige Kreuzberger:innen – erzählen, dass ihr „Kreuzberger Blut“ aus der Mischung von Tradition, Improvisation und dem Willen besteht, sich gegen Verdrängung zu stemmen. Ein Beispiel ist ein kleiner Gemüseladen, der trotz steigender Mieten und Wechsel in der Nachbarschaft weiterbetrieben wird – nicht aus Profitgier, sondern aus Liebe zum Kiez. b) SO36 – Mehr als ein Club •Das SO36 ist seit den 1970er-Jahren ein Symbol für Kreuzbergs Subkultur. Hier spielten Bands wie die Einstürzenden Neubauten, hier feierten Punks, Migrant:innen und Künstler:innen gemeinsam. Heute ist es ein Ort, der Generationen verbindet – von den alten Hausbesetzer:innen bis zu jungen Aktivist:innen, die gegen Gentrifizierung kämpfen. c) Bizim Bakkal & Bizim Kiez •Der Gemüseladen Bizim Bakkal in der Wrangelstraße wurde 2015 zum Symbol für den Widerstand gegen Verdrängung. Als der Vermieter den Mietvertrag nicht verlängern wollte, protestierten Tausende. Daraus entstand die Initiative Bizim Kiez („Unser Kiez“), die seit 10 Jahren für bezahlbaren Wohnraum und den Erhalt von Nachbarschaftsstrukturen kämpft – ein perfektes Beispiel für „Kreuzberger Blut“ in Aktion. d) Die „Lange Nacht der Kiezgeschichten“ •Bei dieser Veranstaltung werden Erinnerungen an Kreuzberg geteilt: von migrantischer Selbstorganisation über den Fall der Mauer bis zu lokalen Protesten. Hier wird das „Kreuzberger Blut“ greifbar – durch Geschichten von Menschen, die den Kiez geprägt haben und weiter prägen. 2. Aktuelle Projekte: Wie der Geist heute weiterlebt a) Bizim Kiez – Weiter kämpfen •Die Initiative Bizim Kiez ist nach wie vor aktiv und organisiert regelmäßig Treffen, Petitionen und Aktionen gegen Verdrängung. Aktuell (2026) geht es um den Erhalt von Gewerberäumen und bezahlbaren Wohnraum, besonders in der Wrangel- und Oranienstraße. b) Kreuzberger Chronik – Geschichten bewahren •Die Kreuzberger Chronik, ein monatliches Magazin, dokumentiert seit 1998 das Leben im Kiez – von historischen Ereignissen bis zu aktuellen Debatten. Jede Ausgabe ist ein Stück „Kreuzberger Blut“ in gedruckter Form. kreuzberger-chronik.de. c) Kiezratschlag – Gemeinsam gestalten •Im Kiezraum auf dem Dragonerareal trifft sich monatlich der „Kiezratschlag“. Hier werden aktuelle und historische Themen besprochen – von Verkehrskonzepten bis zu kulturellen Projekten. Ein Ort, an dem Nachbarschaft aktiv mitgestaltet wird. d) Upcycling Berlin – Nachhaltigkeit im Kiez •In Kreuzberg gibt es Projekte wie Upcycle Berlin, die alten Materialien neues Leben einhauchen – ein Symbol für den Erfindungsreichtum und die Nachhaltigkeitskultur, die den Kiez ausmacht. Warum das alles wichtig ist Das „Kreuzberger Blut“ ist kein Nostalgie-Projekt, sondern eine lebendige Haltung: Es geht um Zusammenhalt, Widerstand gegen Ungerechtigkeit und die Liebe zum Kiez – trotz aller Veränderungen. Kreuzberg zeigt, wie eine Nachbarschaft sich wehren und gleichzeitig weiterentwickeln kann, ohne ihre Seele zu verlieren.


Am 24. 03.2026 wurde der Vorstand des FIS neu gewählt. Liebe Partnerschaftsfreundinnen und Partnerschaftsfreunde, Am 24. 03.2026 wurde der Vorstand des FIS neu gewählt. Nach langen Jahren des Engagements in den Ingelheimer Partnerschaften habe ich mich entschlossen, nicht mehr für den Vorstand zu kandidieren. Dies ist mir einerseits schwergefallen, da ich über vier Jahrzehnte in die Partnerschaften tief eingebunden war und den FIS angeregt und mit gegründet habe, andererseits bin ich erleichtert, dass sich eine Persönlichkeit mit großer partnerschaftlicher Kompetenz bereitgefunden hat, diese Aufgabe zu übernehmen. Als meinen Nachfolger im Amt des Vorsitzenden habe ich den scheidenden Oberbürgermeister der Stadt Ingelheim vorgeschlagen. Auf eigenen Wunsch haben ebenfalls nicht mehr kandidiert haben: Gisela Apitzsch, Uli Schröder, Kai Hussmann, Mathylda Gierszewska-Noszczynska Der neue Vorstand besteht aus folgenden Personen: Ralf Claus Vorsitzender (Stevenage) Miriam Maslowski 1. Stellv. Vorsitzende (Autun) Regina Matczak 2. Stellv. Vorsitzende (Nysa) Norbert Külzer Kassenwart Sabine Strauch-Warzel Schriftführerin Als Beisitzer wurden gewählt: Karin Grassmann (San Pietro i. Cariano) Helga Lerch Gerhard Rühl Laura Schlösser Anna-Rosa Solinas-Werner Ich danke allen Freundinnen und Freunden in unseren Partnerstädten für die gute, kooperative und vertrauensvolle Zusammenarbeit, meinen Vorstandsmitgliedern der letzten zehn Jahre für ihre engagierte Arbeit und wünsche dem neuen Vorstand alles Gute und viel Erfolg im Sinne unserer Partnerschaften, denen ich auch verbunden bleiben werde. Herzliche Grüße Euer Joachim

Zwei Papageien turteln in Kreuzberg
Papageien verzücken Kreuzberg: Wird Berlin zur neuen Heimat exotischer Stadtvögel? Wer durch die Straßen von Berlin-Kreuzberg schlendert, konnte in letzter Zeit ein ungewöhnliches Naturschauspiel beobachten: Zwei bunte Papageien, die durch die Luft wirbeln oder auf einer Erle sitzen. Was in der Partnerstadt Wiesbaden bereits seit Jahren zum Stadtbild gehört, könnte nun auch in der Hauptstadt Fuß fassen. Doch wie kam es dazu – und was bedeutet das für die Berliner? In Wiesbaden sind die Halsbandsittiche längst kein Geheimtipp mehr. Die grünen Vögel mit dem markanten roten Ring am Hals haben sich dort so gut etabliert, dass sie von manchen bewundert, von anderen als lärmende Plage empfunden werden. Doch egal, ob man sie mag oder nicht – sie sind Teil der Stadt geworden. Jetzt scheint sich ein ähnliches Phänomen in Berlin-Kreuzberg abzuspielen. Die Papageien sind ursprünglich aus privater Haltung entkommen oder freigelassen worden. Da sie sich gut an das städtische Leben anpassen können, finden sie in Kreuzberg ideale Bedingungen vor, wie ausreichende Nahrung und Nistmöglichkeiten. Diese Vögel sind sehr anpassungsfähig, wenn sie erst einmal eine Population aufgebaut haben, verbreiten sie sich schnell. In Wiesbaden hat sich die Population in den letzten Jahren stark vermehrt. Ob Berlin ein ähnliches Schicksal erwartet, bleibt abzuwarten. In Wiesbaden hat man gelernt, mit den Sittichen zu leben. Vielleicht wird Berlin-Kreuzberg bald ein neues Zentrum für Stadtpapageien – und damit eine weitere Attraktion für Besucher und Einheimische. Vielleicht wird Kreuzberg bald nicht nur für seine multikulturelle Szene, sondern auch für seine exotischen Bewohner bekannt sein.

Vorwort
Chronik des Partnerschaftsvereins Friedrichshain-Kreuzberg (1986 bis 2025) Die vorliegende Chronik dokumentiert die Entwicklung und die Ereignisse des Partnerschaftsvereins Friedrichshain-Kreuzberg seit seiner Gründung im Jahr 1986. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Begegnungen der Bürger und Bürgerinnen der Partnerstädte und -kreise jeglichen Alters, Geschlechts, Glaubens und jeglicher Couleur und auch der jeweiligen Kultur mit denen aus dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg zu unterstützen, programmatisch zu planen, zu organisieren und (mit-)zu finanzieren und diese Begegnungen in der Landeshauptstadt Wiesbaden (Partnerschaft seit 1964), in Porta Westfalica (Partnerschaft seit 1968), im Kreis Bergstrasse (Partnerschaft seit 1968), in Ingelheim am Rhein (Partnerschaft seit 1971) und im Landkreis Limburg-Weilburg (Partnerschaft seit 1980) sowie aus Kiryat Yam/Haifa-Israel (Partnerschaft seit 1990) und in Berlin und Umgebung zu ermöglichen. Sie spiegelt die vielfältigen Begegnungen, kulturellen Austauschprogramme und besonderen Jubiläen wider, die in den letzten Jahrzehnten das Miteinander der Partnerstädte geprägt haben. In den Jahren seit der Gründung haben sich zahlreiche Freundschaften und Netzwerke entwickelt, die nicht nur den Austausch zwischen den Städten fördern, sondern auch das Verständnis für kulturelle und gesellschaftliche Unterschiede vertiefen. Die chronologischen Einträge beleuchten herausragende Veranstaltungen, bedeutende Besuche und Projekte, die sowohl lokal als auch international durchgeführt wurden. Diese Chronik ist nicht nur eine Rückschau, sondern auch eine Würdigung des Engagements aller Mitglieder des Vereins, die durch ihre Leidenschaft und ihr Engagement dazu beigetragen haben, die Partnerschaft lebendig und erfolgreich zu gestalten. Sie soll als Inspiration für zukünftige Generationen dienen, die den Geist der Zusammenarbeit und des interkulturellen Dialogs weitertragen, und als Dokument der vielfältigen Aktivitäten, die den Partnerschaftsverein Friedrichshain-Kreuzberg zu dem gemacht haben, was er heute ist. Darüber hinaus bieten die veröffentlichten Annalen des Vereins https://www.pv-friedrichshainkreuzberg.de/home eine weitaus ausführlichere Dokumentation mit allen Einzelheiten zu den Veranstaltungen, Projekten und Errungenschaften. Diese umfassende Sammlung von Informationen und Bildmaterial ergänzt die Chronik und bietet interessierten Lesenden einen tiefen Einblick in die Tätigkeit des Vereins und die Entwicklung der Partnerschaft im Detail.





